Angriff – Teil 2
Kap.4
Nachdem sie bei den Cullens nichts ausrichten konnten, war wieder die Langeweile zurückgekehrt.
Innerlich trat Jane gerade vor ungeduld von einem Fuß auf den anderen.
Sie wollte irgendwas zutun haben.
Auf einmal hörten sie im Flur seltsame Geräusche, die da eigentlich nicht hin gehörten.
,,Jane, liebes?"
,,Ja, Meister?"
Was wollte Meister Aro von ihr?
,,Würdest du mal bitte nachsehen was der Tumult zubedeuten hat."
Jane trat vor, verneigte sich vor den Meistern und ging.
Im Flur begegnete sie Vampiren die hier nichts zusuchen hatten.
,,Was wollt ihr hier?"
Eine wie sie fand ekelige schleimige Stimme, konnte
das ein Vampir sein(?), antwortete ihr.
,,Na Süße, dasss sie dich gleich rausssschicken. Tja du hast die Wahl. Entweder du kommst freiwillig mit oder deine freundin stirbt."
Ist der Doof?
Sie hatte gar keine Freunde.
,,Wen meint ihr?"
Der Typ lachte.
,,Holt sie her."
Jane quickte erschrocken.
Der Fremde Vampir lachte noch mehr.
Die Vampir – Frau, die hergeführt wurde wehrte sich verzweifelt, wurde aber durch einen gezielten Schlag außer Gefecht gesetzt.
,,Lasst sie sofort los!"
,,Wir werden sie
nicht freilasssen!"
Da es eh zuviele Vampire waren, drehte Jane sich um, um Hilfe zuholen.
,,So nicht Süße."
Plötzlich spürte sie einen harten Schlag auf den Kopf und verlor das Bewusstsein.
Die Flügeltüren wurden aufgestoßen.
Und herin kamen 10 Personen.
Woher kamen sie und was wollten sie von den hier ansäßigen Vampiren, - Volturi – wo sie doch so stark aussahen. Aurora wusste nicht was sie dazu sagen sollte.
Felix traute seine Augen nicht.
Da traten doch einfach ein paar wildfremde Vampire ein.
,,Tja Freunde, ein paar sehen tatsächlich überrumpelt aus, hätte ich nicht erwartet."
Alec konnte sich scheinbar nicht mehr zurückhalten.
,,Wo habt ihr Jane gelassen?"
,,Welche Jane? Wir hatten nur zwei blonde Quelgeister gesehen."
Scheiße!
Er sprach in der Vergangenheitsform!
Jetzt schien sich auch Meister Aro gefasst zuhaben.
,,Was wollt ihr hier und warum geiselt ihr unsere Wache?"
Der Fremde Vampir zischte verächtlich.
,,Ich werde keine eurer Fragen beantworten!"
Hinter ihm hörte Felix ein zischen.
Dann eine melodische, leise und geheimnisvolle Stimme.
Die wie es schien, Sprachprobleme hatte.
,,Nicht.....umdrehen. Unauffällig....weiter nach......schauen vorne."
Seltsam.
,,Die....böse?"
Felix nickte weil er nicht wusste ob sie ihn verstand.
,,Ihr...gut?"
Wieder nickte Felix.
Von Demitri hörte er ein:
,,Bist du verrückt geworden (?), du siehst aus wie ein Wackeldackel."
Felix warf ihm einen Blick zu der besagte.
Halt-die-Klappe.
Wieder ein zischen.
,,Falls...ihr...angreifen nicht...können...ich...gute....habe Strategie....Ok?"
Wieder nickte er.
Dem Vampir in der Mitte wurde es scheinbar zu langweilig, nur zu reden.
,,Philip."
Augenblicklich konnte Felix sich nicht mehr rühren.
Verdammte Gaben!
Hinter ihm hörte er wieder ein zischen und ein, in einer ausländischen Sprache, gesprochener Fluch.
Dann spürte er wie sich die Person hinter ihm zu den Flügeltüren schlich.
Warum konnte diese Person sich bewegen, während alle anderen von ihnen erstarrt waren?
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Angriff - Teil 3
Kap.5
Plötzlich erstarrten alle.
Manchmal waren Gaben – vorallem die gegnerischen – sehr nervig, dachte sich Aro.
Der Fremde Vampir drehte sich wieder zu ihnen nach vorne.
Gerade als er anfing zureden, nahm Aro eine Bewegung hinter Felix und Demitri war.
Wie ein Schatten huschte dort eine Gestalt zur Tür.
Sie ging – wie er erst dachte – aber nicht raus, sondern schlich sich an die Fremden Vampire von hinten an.
Als der schleimige Vampir zureden begann, schlich Aurora sich an die anderen Vampire ran.
Sie war immer wieder erstaunt darüber, dass selbst andere Vampire sie nicht hörten.
Den ersten Vampir machte sie schnell fertig.
Nur verbrennen konnte sie ihn nicht, da es sehr auffällig roch.
Also ließ sie ihn von innen schmelzen.
Da alles andere zu laut wäre, konnte sie nicht kämpfen oder ihnen den Kopf abreißen.
Sie ließ also eine weiß glühende Lichtkugel erscheinen, die man erst spüren konnte, wenn sie es wollte.
Sie ließ die Kugel in den Bauch oder Rücken des Vampirs schweben und verankerte sie an einem Nerv.
Der Vampir zuckte, verzog das Gesicht und kippte nach hinten.
Das selbe machte sie mit allen anderen auch.
Nachdem alle anderen am Boden lagen, huschte sie wieder die Wand entlang.
,,Und nun wo ihr doch so schön bewegungsunfähig seit, ist es an der Zeit meinen Plan zu vollenden."
Wenn die Volturi könnten würden sie lachen, da hat doch tatsächlich ein Vampir eine 9 Vampir-Armee besiegt, ohne auch nur ein Geräusch zumachen - und der ´Anführer´ merkte noch nicht einmal was!
Zu soviel reichte Aurora´s Italienisch gerade noch.
,,Du....und welch´ Armee?"
Mist, blöder Akzent.
Schnell trat sie zwischen den Angeber und den drei Herren auf den Thronen.
Der noch immer namenlose Vampir lachte.
,,Du willst dich uns in den Weg stellen, eine Person gegen.....", er unterbrach sich, weil einer seiner mitgebrachten ´Freunde´ schmerzvoll aufschrie, da die Kugel in ihm gewachsen war.
Solange Aurora es nicht verhindern würde, würde er in den nächsten 2 minuten sterben.
Entsetzt drehte er sich ganz um und schrie erschrocken auf.
Vor ihm auf dem Boden lagen die anderen Vampire und wanden sich qualvoll auf dem Boden.
Der der geschrien hatte bäumte sich mit dem Oberkörper auf.
Er würde nur noch knapp 30 sekunden leben.
Er sah Aurora nochmal an und murmelte für alle hörbar ein:,,Danke."
Dann war er Tod.
,,Was hast du getan?"
Er wollte schnell aus dem Saal rennen, doch sie hatte – wie sich jetzt herausstellte – richtig gehandelt und eine Wand aus Licht erstellt, die jeden rein ließ, aber keinen raus – außer sie selbst.
So prallte er gegen die Wand und verbrannte.
Die die noch lebend auf dem Boden waren fast alle am Ende.
Außer einer.
Der kämpfte noch.
Sie hockte sich neben ihn und hoffte, dass er mehrere Sprachen konnte.
,,Désolé."
Sie verkleinerte die Kugel etwas, um ihm die möglichkeit zugeben zuantworten.
,,Pour quoi faire?"
Sie atmete erleichtert aus.
Es verstand sie endlich jemand.
,,Pour la douleur."
Er holte tief Luft und zuckte schmerzvoll zusammen.
,,Quel âge avez-vous?"
,,16 ou 3 mois."
Wieder eine Welle der Schmerzen durch fuhr ihn.
,,Vous êtes ici volontairement? Avez-vous vraiment attaquer les Volturi?"
Der Junge riss schockiert die Augen auf.
Er hatte schwarze Haare und rote Augen.
Sie konnte in seinen Augen Schmerz, Angst und Hoffnung lesen.
,,NON! Je le jure, je n´ai jamais voulu ca."
Sie nahm die Kugel aus seinem Körper und ließ sie verschwinden.
Dann erhob sie sich.
,,Êtes-vous le Phlip avec le don dde la solidification?"
Er nickte und erhob sich vorsichtig.
,,Oui, je le suis."
Sie hatte wieder ihre Haltung angenommen und strich über dem Mantel ihr Kleid darunter glatt.
,,Eh bien, je vous crois. Vous avez maintenant le choix: soit tu dois mouirir ici et maintenant, ou de continur á vivre, alors vous devez, mais si vous voulez avoir les Volturi entrent dans leurs rangs."
[An: puh, ganz schön schwer das alles zutippen. Die Übersetzung ist unten.

]
,,Oui, je veux vivre."
,,Alors, s´il vous plaît prendre vers le bas de votre cadeau de leur part."
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Désolé -
Entschuldigung
Pour quoi faire? -
Wofür?
Pour la douleur -
Für die Schmerzen
Quel âge avez-vous? -
Wie alt bist du?
16 ou 3 mois -
16 oder 3 monate
Vous êtes ici volontairement? -
Bist du freiwillig hier?
Avez-vous vraiment attaquer les Volturi? -
Hattest du wirklich vor die Volturi anzugreifen?
Êtes-vous le Philip avec le don de la solification? -
Bist du der Philip mit der Gabe des erstarrens?
Oui, je le sius -
Ja, bin ich
Eh bien, je vous crois -
Nun gut, ich glaube dir
Vous avez maintenant le choix: soit tu dois mouirir ici et maintenant, ou de continur á vivre, alors vous devez, mais si vous voulez avoir les Volturi entrent dans leurs rangs -
Du hast jetzt die wahl: entweder du darfst hier und jetzt sterben oder weiterleben, dann musst du aber wenn die Voturi dich haben wollen in ihre Reihen eintreten
Oui, je veux vivre -
Ja, ich möchte weiterleben
Alors, s´il vous plaît prendre vers le bas de votre cadeau de leur part -
Gut, dann nehme bitte deine Gabe von ihnen runter
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Rettung naht
Kap.6
Philip nahm die Gabe wieder runter.
Aurora ließ die Volturi jedoch gar nicht zu Wort kommen.
,,Ich muss noch etwas erledigen."
Und ging aus dem Saal.
Das Lichtschild hatte sie wieder deaktiviert.
Es war jedoch nicht vollständig verschwunden.
Da sie – logischerweise – mitbekommen hatte das die Vampirin – Jane – nicht wiedergekommen war, wollte sie sie jetzt suchen.
Sie folgte den Geruch von Jane als sie aus dem Saal gekommen war.
An einer Stelle war der Duft von ihr und den anderen besonders stark.
Daher nahm sie an, dass die beiden Parteien sich hier getroffen hatten.
Doch als sie weiterging wurde ihr Duft schwächer und teilweise fast von einem anderen überdeckt.
Nach einiger Zeit merkte sie seuftzend, dass es Richtung Kerker ging.
Na toll.
Schon von weiten konnte Aurora das lachen eines Mannes und das schreien einer Frau hören.
Das war keineswegs beruhigend.
Sie beschleunigte und blieb an der Ecke stehen.
Im Flur standen vier Männer die zwei Frauen festhielten.
Sie beschloss einfach auf höflich zutun.
Sie trat von der Ecke auf die Gruppe zu.
Zwei Männer hielten eine Frau fest, während die anderen zwei sich um die andere Frau kümmerten.
Der eine stand hinter der Frau und hielt ihre Arme fest.
Der der vor der Frau stand war der gewesen den sie lachen gehört hatte, er schlug immer wieder auf dieselbe Stelle so das sie langsam brach.
Die anderen zwei waren dahinter mit einer anderen Frau beschäftigt.
Der Rechte hielt ihre Arme und der Linke ihre Beine fest.
Die Augen hatten sie ihr verbunden.
Immer wieder wimmerte sie leise, weil sie im Abstand von 3-5 sekunden immer wieder gebissen wurde.
Meistens an die selbe Stelle, bevor die Verletzung heilte.
Sie räusperte sich.
,,Entschuldigung. Kann mir einer sagen wo ich eine Vampirin namens Jane finde?"
Sie sprach sie einfach auf Lateinisch an, weil es die wenigsten konnten und sie auch gar nicht wollte das sie sie verstanden.
,,Ach verschwinde doch."
Das einzige was ich verstand war ´verschwinde´.
Sie beschloss mitzuspielen.
Sie murmelte eine nochmalige Entschuldigung und wollte gehen.
Bevor sie jedoch ging ließ sie zwei Wände aus Licht escheinen, die nur sie sah.
Falls die Männer versuchen sollten abzuhauen würden sie gelähmt werden.
Also beschloss sie, in den Thronsaal zugehen und eine weitere Prson mitzubringn.
Die Wachen vor dem Saal stießen ohne zu zögern die Türen auf.
Wahrscheinlich weil sie nur ihren schwarzen Mantel sahen.
Sie blieb im Türeingang stehen und sah sich von dortaus um.
Wer aus diesem Raum konnte Latein?
Sie brauchte eine weitere Person, weil sie nicht wusste wo die Zimmer der beiden Vampirinnen lagen.
Und Aurora glaubte auch nicht das die beiden mit ihr sprechen konnten.
Außerdem brauchte sie einen Dolmetscher, da sie keine Lust hatte die ganze Zeit auf Französisch zureden.
,,Kann einer von Euch diese Sprache? Ich brauche jemanden der mir den Weg zeigt."
Sie benutzte absichtlich nicht das Wort Lateinisch, denn dann wäre klar gewesen, was sie meinte.
,,Wenn Ihr möchtet komme ich mit Euch."
Es trat eine der Wachen hinter den Thronen vor.
Brauchte er nicht die Einwilligung der drei Herren?
Als er vor ihr zum stehen kam, zog er eine Augenbraue hoch.
Sie nickte und ging den Weg zurück den sie bereits zuvor hergekommen war.
,,Ihr wollt in den Kerker?"
Ohne sich umzudrehen antwortete sie:
,,Ja, leider."
Sie spürte ihn hinter sich und hatte mit mal den süßen Duft von Tannenzapfen in der Nase.
Nach einiger Zeit – irgendwie kam ihr die Zeit länger vor – kamen sie wieder im Kerkerflur an.
Wie vermutet lagen drei der vier Männer gelähmt auf dem Boden.
Der letzte lehnte an der Wand und sah zufrieden lächelnd zwischen den beiden Frauen hin und her.
Na warte, dir wird das lächeln vergehen!
Sie konzentrierte sich und zog aus der Wand die nötige Wärme, dann stand der Vampir in Flammen.
Die Mauern verschwanden als sie auf die beiden zuging.